Joint Security Area, Grenzübergang in der Koreanischen Demilitarisierten Zone
Die Joint Security Area ist ein Kontrollpunkt an der entmilitarisierten Zone zwischen Nordkorea und Südkorea, wo blaue Konferenzgebäude auf einem schmalen Streifen neutralen Bodens stehen. Durch die Innenräume dieser Gebäude verläuft die tatsächliche Grenzlinie, sodass ein Teil jedes Raumes technisch zu einer anderen Nation gehört.
Dieser Treffpunkt entstand nach dem Waffenstillstandsabkommen von 1953 als neutraler Ort für Gespräche zwischen beiden koreanischen Staaten. Ein Zwischenfall im Jahr 1976 führte dazu, dass die Grenze innerhalb des Gebietes stärker definiert und die Bewegungsfreiheit für alle Beteiligten eingeschränkt wurde.
Soldaten beider koreanischer Armeen stehen bewegungslos während der Führungen auf ihren Posten und tragen unterschiedliche Uniformen, die ihre jeweiligen Nationen repräsentieren. Besucher dürfen während der gesamten Zeit in diesem Bereich nicht gestikulieren, winken oder mit dem Personal sprechen.
Alle Besuche erfordern eine Voranmeldung über einen autorisierten Reiseveranstalter, der die erforderlichen Genehmigungen und Sicherheitsinformationen übernimmt. Die Teilnehmer müssen einen gültigen Reisepass mitbringen und strenge Kleidungsvorschriften beachten, die zerrissene Kleidung oder militärisch wirkende Gegenstände ausschließen.
In einem der blauen Konferenzräume steht ein langer Tisch, dessen Mitte genau auf der Grenzlinie liegt und den Raum in zwei Hälften teilt. Südkoreanische Soldaten stehen teilweise hinter diesem Tisch und berühren mit ihren Händen die Wand, um symbolisch beide Seiten gleichzeitig zu besetzen.
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