Daegu, Metropolitanstadt im Südosten Südkoreas.
Daegu ist eine Großstadt im Südosten Südkoreas, die sich durch ein Tal erstreckt, das von Bergen eingerahmt wird und in der Nähe der Flüsse Nakdong und Geumho liegt. Die bebaute Fläche erstreckt sich über mehrere Bezirke mit Wohnvierteln, Gewerbegebieten und grünen Hügeln am Stadtrand.
Während der Joseon-Dynastie von 1392 bis 1896 war die Stadt Hauptstadt der Provinz Gyeongsang, bevor diese in eine nördliche und eine südliche Region aufgeteilt wurde. Im 20. Jahrhundert wuchs sie zu einem wichtigen Zentrum der Textilindustrie heran und zog Arbeiter aus ländlichen Gebieten an.
Der Name stammt aus der Silla-Zeit und bedeutet großer Hügel, eine Anspielung auf die hügelige Topografie der Umgebung. Heute kommen Einheimische in die zahlreichen Parks und zu den Tempeln am Stadtrand, wo sie bei Wanderungen oder während religiöser Feste die Natur mit der städtischen Lebensweise verbinden.
Drei U-Bahn-Linien und ein dichtes Busnetz verbinden die einzelnen Stadtteile miteinander und erleichtern die Orientierung im Alltag. Hochgeschwindigkeitszüge fahren regelmäßig nach Seoul und Busan und bieten Reisenden eine schnelle Anbindung an andere Großstädte.
Im Bezirk Yangnyeongsi findet man seit 1658 einen der ältesten Kräutermärkte Koreas, auf dem Händler getrocknete Pflanzen und natürliche Heilmittel anbieten. Besucher können durch die engen Gassen gehen und den Duft von Ginseng und anderen Kräutern wahrnehmen, die in offenen Säcken und Holzkisten ausgestellt sind.
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