Donghwasa, Buddhistischer Tempel am Berg Palgongsan, Daegu, Südkorea
Donghwasa ist ein buddhistischer Tempel, der sich über die südlichen Hänge des Berges Palgongsan erstreckt und verschiedene Hallen, Pagoden sowie eine 17 Meter hohe Medizin-Buddha-Statue von 1992 bietet. Die Anlage bildet ein komplett erhaltenes Klosterkomplex mit traditioneller Architektur und mehreren bedeutenden Denkmälern.
Der Tempel wurde 493 als Yugasa-Tempel während des Silla-Königreichs gegründet und erhielt seinen heutigen Namen 832, als Meister Simji Paulownienblüten sah, die in einem ungewöhnlichen Winter blühten. Diese Namensänderung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Anlage.
Der Tempel ist ein wichtiges Zentrum des koreanischen Buddhismus und beherbergt zahlreiche nationale Schätze wie den dreistöckigen Geumdangam-Steintturm. Besucher können die tiefe spirituelle Bedeutung des Ortes durch die kunstvoll gestalteten Hallen und Statuen erfassen.
Der Tempel bietet regelmäßige Meditationskurse, traditionelle Mahlzeiten und Übernachtungsmöglichkeiten an, die vorher reserviert werden müssen. Besucher sollten bedenken, dass der Ort am besten erkundet werden kann, wenn man komfortables Schuhwerk trägt und ausreichend Zeit für die verschiedenen Bereiche einplant.
Das Gelande beherbergt vierzehn national geschutzte Kulturobjekte und pflegt eine Wochenmakttradition, die bis zur Goryeo-Dynastie zuruckreicht. Diese alte Markttradition verleiht dem Ort bis heute ein lebendiges, gesellschaftliches Element neben seinem spirituellen Charakter.
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