Gyeongju-Nationalpark, Historischer Nationalpark in Nord-Gyeongsang, Südkorea.
Gyeongju Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der Provinz Nord-Gyeongsang, das sich über etwa 137 Quadratkilometer erstreckt und acht Bereiche verbindet. Der Park umfasst Berge, Täler, Wälder und archäologische Stätten, die Überreste aus verschiedenen historischen Perioden bewahren.
Das Schutzgebiet wurde 1968 gegründet und konzentriert sich auf die Bewahrung von Überresten aus der Silla-Dynastie, die die koreanische Halbinsel vom 1. Jahrhundert bis 935 beherrschte. Die Gründung machte es zum ersten Park seiner Art in Südkorea, der speziell historische Stätten schützen sollte.
Der Park beherbergt die Seokguram-Grotte und den Bulguksa-Tempel, zwei UNESCO-Welterbestätten mit buddhistischen Kunstwerken aus dem 8. Jahrhundert. Diese heiligen Orte zeigen, wie wichtig der Buddhismus für die antike koreanische Gesellschaft war.
Verschiedene Wanderwege verbinden die unterschiedlichen Abschnitte des Parks miteinander und ermöglichen die Erkundung zu Fuß. Besucher sollten für längere Touren genug Zeit einplanen und festes Schuhwerk tragen, da die Wege durch bergiges Gelände führen.
Der Park ist die einzige Schutzfläche in Südkorea, die speziell zur Erhaltung historischer Stätten angelegt wurde, darunter Königsgräber, Tempel und archäologische Funde. Diese besondere Ausrichtung unterscheidet ihn von allen anderen Parks des Landes.
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