Banwolseong, Königliche Palastruinen in Gyeongju, Südkorea.
Banwolseong sind die Überreste einer königlichen Befestigung in der bewaldeten Region um Gyeongju, deren Grundmauern und Steinwälle eine charakteristische Halbmondform bilden. Die archäologische Stätte zeigt die Fundamente von Gebäuden und Befestigungen, die sich über das Gelände verteilen und den ehemaligen Umfang der Anlage nachzeichnen.
Die Festung wurde in den frühen Jahren der Silla-Dynastie gegründet, um die königliche Residenz zu schützen. Später wurde auf dem Gelände eine Eislageranlage errichtet, die zeigt, wie die Anlage über Jahrhunderte hinweg genutzt und weiterentwickelt wurde.
Der Name Banwolseong bedeutet "Halbmondfestung" und bezieht sich auf die charakteristische Form der Ruinen, die noch heute in der bewaldeten Landschaft erkennbar ist. Besucher können sehen, wie die Anlage in die natürliche Umgebung eingebettet ist und welche zentrale Rolle sie als königlicher Wohnsitz gespielt hat.
Der Ort ist am besten mit Bussen von Seoul aus erreichbar, wobei die Fahrt etwa vier Stunden dauert. Die Wege auf dem Gelände sind gut gekennzeichnet und die bewaldete Umgebung bietet natürlichen Schatten während des Besuchs.
An der nördlichen Bastion wurde eine Eislageranlage entdeckt, die einst Speiseeis für die königliche Familie bewahrte. Diese Struktur zeigt, dass damalige Handwerker bereits fortgeschrittene Methoden zur Kühlung von Lebensmitteln beherrschten.
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