Namsan, Heiliger Berg in Gyeongju, Südkorea.
Namsan ist ein Berg mit über 470 Metern Höhe in Gyeongju und enthält die Überreste von Hunderten religiöser Strukturen. Auf seinen Hängen und in den Tälern findet man Tempel-Ruinen, Steinstatuen und Pagoden, die sich in das natürliche Gelände einfügen.
Der Berg war vom 7. bis 10. Jahrhundert ein Zentrum der Silla-Dynastie und zog Mönche und Künstler an. Diese lange Phase der religiösen Bedeutung hinterließ die archäologischen Überreste, die heute das Gebiet prägen.
Die buddhistische Kunstwerke auf dem Berg spiegeln Techniken wider, die während der Silla-Periode entstanden sind. Wenn man zwischen den Statuen und Steinlaternen umhergeht, sieht man überall Beispiele dieser handwerklichen Tradition.
Mehrere Wanderwege durchziehen den Berg und verbinden die verschiedenen Ruinen miteinander auf einer Route. Es ist sinnvoll, früh am Tag anzukommen, um gutes Licht zum Fotografieren und Erkunden zu haben.
Der Berg enthält über einhundert verschiedene Tempelstätten, die direkt in die Granitformationen integriert wurden. Die Tatsache, dass viele Tempel in Felsspalten gebaut wurden, macht den Berg zu einem Freiluftmuseum, bei dem Natur und Religion sich verflechten.
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