Hwangnyongsa, Buddhistische Tempelruinen in Gyeongju, Südkorea.
Hwangnyongsa ist eine buddhistische Tempelruine in Gyeongju, die die Grundmauern mehrerer Gebäude und Zeremonienräume bewahrt. Der archäologische Ort zeigt durch steinerne Fundamente und Informationstafeln, wie die verschiedenen Bereiche der Anlage angeordnet waren.
König Jinheung gründete die Anlage 553 während der Silla-Dynastie als wichtiges religiöses Zentrum. Der Komplex erlitt im Jahr 1238 durch mongolische Angriffe schwere Zerstörungen.
Der Tempel war das geistige Zentrum des Silla-Reiches und zog Mönche aus dem ganzen asiatischen Raum an. Menschen kamen hierher, um an Zeremonien teilzunehmen und die Lehren des Buddhismus zu studieren.
Vor Ort helfen Informationstafeln und Diagramme, die einstigen Strukturen und ihre Funktionen zu verstehen. Die Ruinen liegen auf einem Gelände, das man leicht zu Fuß erkunden kann.
An diesem Ort stand einmal ein neunstöckiger hölzerner Turm, der mit etwa 80 Metern Höhe das höchste hölzerne Bauwerk Ostasiens war. Diese Pagode war ein Wunderwerk der antiken Architektur und ein Symbol der Macht des Silla-Reiches.
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