Yangdong, Traditionelles Dorf in Nord-Gyeongsang, Südkorea
Yangdong ist ein traditionelles Dorf mit über 160 erhaltenen Häusern, das sich über 91 Hektar bewaldetes Land in einer hügeligen Landschaft erstreckt. Die Gebäude sind um Bäche und zwischen Wäldern angeordnet, was dem Ort seinen besonderen Charakter gibt.
Das Dorf wurde im 15. Jahrhundert gegründet und wuchs während der Joseon-Dynastie zu einer blühenden Gemeinschaft heran. Heute stehen noch 54 Häuser, die älter als 200 Jahre sind und das historische Erbe bewahren.
Das Dorf spiegelt die soziale Ordnung wider, die man beim Spaziergang durch die Straßen sieht: Die Häuser der wohlhabenden Familien stehen auf höherem Gelände, während die Häuser gewöhnlicher Menschen tiefer liegen. Diese Anordnung zeigt, wie die Gemeinschaft früher gelebt hat und welche Rollen die Menschen einnahmen.
Am besten erkundet man das Dorf zu Fuß, da es über Gehwege und natürliche Pfade verbunden ist, die zwischen den Häusern hindurchlaufen. Die beste Zeit zum Besuch ist in den gemäßigten Jahreszeiten, wenn das Wetter mild ist und die Wege leicht zu gehen sind.
Die Dorfbewohner stellen nach wie vor Reiswaffeln nach traditionellen Methoden her, wobei sie Holzhammer verwenden, um den Teig zu bearbeiten wie es seit Jahrhunderten üblich ist. Dieses Handwerk ist selten zu sehen und zeigt, wie alte Techniken bis heute weitergegeben werden.
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