Gyeongju, Ehemalige Hauptstadt in der Provinz Nord-Gyeongsang, Südkorea
Gyeongju ist eine Stadt in der Provinz Nord-Gyeongsang in Südkorea, die sich zwischen Küstenebenen und bewaldeten Hügeln erstreckt. Die Gegend kombiniert Wohnviertel mit weitläufigen archäologischen Zonen, in denen alte Tempelanlagen und Grabstätten zwischen modernen Straßen liegen.
Diese Siedlung diente fast tausend Jahre lang als Zentrum des Silla-Königreichs, das 935 endete, als Korea unter der Goryeo-Dynastie vereint wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Stadt zu einem regionalen Verwaltungszentrum mit weit weniger Einwohnern als in ihrer königlichen Blütezeit.
Die Landschaft rund um die alte Königsstadt zeigt Hügelgräber aus der Silla-Zeit, die heute als Parks dienen und von Einheimischen für Spaziergänge genutzt werden. In den Straßen der Altstadt finden sich traditionelle Hanok-Häuser neben modernen Geschäften, wo Besucher handgefertigte Keramik und lokale Spezialitäten entdecken können.
Besucher können die Stätten am besten mit dem Fahrrad erkunden, da viele historische Orte über Radwege miteinander verbunden sind, die durch flache Gegenden führen. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, besonders im zentralen Bezirk, wo Museen und Ruinen nah beieinander liegen.
In der Umgebung finden sich mehr königliche Gräber als in jeder anderen koreanischen Stadt, viele davon heute noch ungeöffnet und von Gras bewachsen. Das Bulguksa-Tempelgelände zeigt Steinbrücken und Pagoden aus dem 8. Jahrhundert, die ohne Mörtel errichtet wurden und noch immer stehen.
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