Ulleungdo, Vulkaninsel in Nord-Gyeongsang, Südkorea.
Ulleungdo ist eine Vulkaninsel in der Provinz Nord-Gyeongsang und erhebt sich an ihrem höchsten Punkt 984 Meter über dem Meer. Die gesamte Insel ist von steilen Felswänden umgeben und zeigt im Inneren ein zerklüftetes Relief mit engen Tälern und dichten Wäldern.
Archäologische Funde belegen, dass Menschen bereits im 1. Jahrtausend vor Christus auf der Insel lebten. Erste schriftliche Erwähnungen stammen aus dem Jahr 512 und erscheinen in den Chroniken des Samguk Sagi.
Die alten Fischergemeinschaften auf der Insel haben über Jahrhunderte hinweg Techniken entwickelt, um Seeohren und Tintenfische aus dem kalten Wasser zu holen. Diese Gerichte bilden noch immer einen wichtigen Teil der Küche und werden in kleinen Restaurants am Hafen serviert.
Fährverbindungen fahren von Pohang aus zum Hafen Dodong und benötigen je nach Wetterlage mehrere Stunden. Eine Vorabreservierung ist ratsam, da die Überfahrten bei starkem Seegang ausfallen können.
In den Gewässern rund um die Insel tauchen mehrere Walarten auf, darunter der seltene Nordpazifische Glattwal. Reisende beobachten gelegentlich auch Zwergwale in den Küstenzonen.
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