Gongju, Stadt in Südkorea
Gongju ist eine Stadt in Südkorea mit ausgedehnter Geschichte, Tempeln und Kunstorten. Der Ort hat enge Straßen, alte Festungen und einen Fluss, der die Landschaft durchläuft und mehrere Wanderwege bietet.
Gongju war von etwa 475 bis 538 die Hauptstadt des Baekje-Königreichs unter dem Namen Ungjin. Die Stadt behielt ihre Bedeutung über Jahrhunderte hinweg und trägt heute noch Spuren dieser frühen koreanischen Zivilisation.
Der Name Gongju erinnert an die Baekje-Zeit, als die Stadt unter dem alten Namen Ungjin bekannt war. Heute sieht man an den Märkten und in den traditionellen Hanok-Häusern, wie Menschen hier noch immer nach alten Mustern leben und handwerkliche Fähigkeiten weitergeben.
Die Stadt lässt sich zu Fuß oder mit lokalen Bussen erkunden, da die Hauptattraktionen relativ nah beieinander liegen. Frühling und Herbst sind die besten Jahreszeiten zum Besuchen, wenn das Wetter mild ist und die Natur farbig wirkt.
Das Grab des Königs Muryeong wurde 1970 zufällig entdeckt und enthält noch immer goldene Kronen, Schmuck und alte Wandmalereien, die die handwerkliche Meisterschaft der Baekje-Zeit zeigen. Diese Funde machen es möglich, das tägliche Leben von vor 1500 Jahren zu verstehen.
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