Dorasan Station, Bahnhof in Paju, Südkorea
Dorasan Station ist ein Bahnhof in Paju, Südkorea, der als letzter Halt der Gyeongui-Linie dicht an der Grenze zu Nordkorea liegt. Der Bahnhof verfügt über breite Bahnsteige, eine moderne Eingangshalle und ungenutzte Zollanlagen, die für einen möglichen Grenzverkehr gebaut wurden.
Die ursprüngliche Bahnstrecke, die Seoul und Pjöngjang verband, wurde im Koreakrieg zerstört und der Betrieb eingestellt. Im Jahr 2002 wurde Dorasan Station im Rahmen der Sonnenscheinpolitik von Präsident Kim Dae-jung wiedereröffnet, um die Schienenverbindung zwischen den beiden Koreas wiederherzustellen.
Ein Besuch erfordert in der Regel einen gültigen Reisepass, da sich die Station in der zivilen Kontrollzone nahe der DMZ befindet. Am bequemsten kommt man mit dem DMZ-Zug ab Seoul an, der direkt zum Bahnhof fährt.
Obwohl der Bahnhof größtenteils leer ist, verfügt er über vollständige Zollanlagen, die für einen echten internationalen Personenverkehr gebaut wurden, der bis heute nicht stattgefunden hat. Auf dem Bahnsteig befindet sich ein Schild, das die Entfernung bis Pyongyang anzeigt, als ob der Zug jeden Moment abfahren könnte.
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