Jogyesa, Buddhistischer Tempel im Bezirk Jongno, Seoul, Südkorea
Jogyesa ist ein buddhistischer Tempel im Jongno-Bezirk Seouls mit einer großen Haupthalle, in der drei goldene Buddhafiguren stehen und alte Bäume den Innenhof säumen. Das Gelände ist von Mauern umgeben, die den Tempel vom Trubel der Stadt abschirmen und einen ruhigen Rückzugsort schaffen.
Der Tempel wurde 1395 während der Joseon-Dynastie gegründet und hieß zunächst Gakhwangsa. Er erhielt seinen heutigen Namen Jogyesa 1954, nachdem Korea seine Unabhängigkeit erlangt hatte.
Der Tempel ist das Zentrum des koreanischen Buddhismus und zieht gläubige Menschen an, die dort meditieren und an Zeremonien teilnehmen. An seinem Geburtstag werden tausende bunte Laternen angezündet, die den gesamten Komplex in warmes Licht tauchen.
Besucher können Meditationssitzungen und buddhistische Kulturprogramme das ganze Jahr über besuchen, wobei englischsprachige Führungen für internationale Besucher verfügbar sind. Es ist am besten, den Tempel zu Fuß zu erkunden, um seine ruhigen Innenbereiche vollständig zu genießen.
Das Gelände beherbergt zwei alte Bäume, die wie lebende Monumente der Vergangenheit wirken: eine über 500 Jahre alte Weisskiefer und ein über 450 Jahre alter Chinesischer Gelehrtenbaum. Diese Bäume sind offiziell geschützt und gehören zu den ältesten Lebewesen an diesem Ort.
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