Wongaksa Pagoda, Steinpagode im Tapgol Park, Seoul, Südkorea
Die Wongaksa-Pagode ist eine zehnstockige Steinstruktur in Tapgol Park mit einer Hohe von 12 Metern und zeigt aufwendige Verzierungen auf jeder Etage. Das Bauwerk zeichnet sich durch sorgfaltig geschnitzte Elemente wie Dachkonsolen und geschwungene Linien aus, die vollstandig aus Stein gemeisselt sind.
Die Pagode wurde 1467 wahrend der Joseon-Dynastie auf dem Gelande des ehemaligen Wongaksa-Tempels erbaut, das spater in Verwaltungsgebaeude umgewandelt wurde. Nach ihrer Zerstoerung waehrend des Imjin-Krieges erhielt sie Anfang der 1950er Jahre Wiederherstellungsarbeiten.
Die Pagode zeigt die handwerklichen Besonderheiten koreanischer Steinarchiitektur, besonders in den feinen Schnitzereien von Drachen und Lotusblüten, die in jeden Stein gemeißelt sind. An ihrem heutigen Platz erzählt sie von der buddhistischen Vergangenheit Seouls vor Hunderten von Jahren.
Der Zugang ist einfach durch die Haltestellen Jongno 3-ga an den U-Bahn-Linien 1, 3 und 5 moglich. Das Gelande liegt inmitten eines oeffentlichen Parks, wo Besucher frei spazieren und die Struktur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten koennen.
Die Spitze der Pagode wurde waehrend des Imjin-Krieges zerstoert und erhielt spater ungewoehnliche Wiederherstellung durch amerikanische Militaergenies 1947. Diese Arbeit verhalf dem Denkmal zu seiner heutigen Form und machte es zu einem doppelt interessanten Zeugen von Kriegs- und Friedenszeiten.
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