Seonamsa, Buddhistischer Bergtempel in Suncheon-si, Südkorea
Seonamsa ist ein buddhistischer Tempel auf dem Jogyesan-Berg in Suncheon, der sich über mehrere Ebenen erstreckt und Meditationshallen, Steinpagoden und traditionelle koreanische Holzbauten miteinander verbindet. Die Gebäude liegen inmitten von Wäldern und Felswänden, die dem Ort eine von der Natur geprägte Struktur geben.
Der Tempel wurde zwischen dem 7. und 9. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem bedeutenden Zentrum des koreanischen Buddhismus. Heute gehört er zu einer UNESCO-Liste von buddhistischen Bergklöstern, die das religiöse Erbe Südkoreas bewahren.
Der Tempel ist ein aktiver Ort des Buddhismus, wo Mönche täglich meditieren und religiöse Zeremonien durchführen. Besucher können diese Praktiken beobachten und das tägliche Leben der Mönche in diesem bergigen Kloster miterleben.
Der Weg zum Tempel führt etwa einen Kilometer durch den Berg, vorbei an der Seungseongyo-Brücke, die natürlich in den Felsen eingebunden ist. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da der Weg über unebene Pfade mit Treppen führt.
Der Innenhof des Tempels beherbergt zwei dreistöckige Steinpagoden vor der Daeungjeon-Halle, die aus verschiedenen Epochen der koreanischen buddhistischen Architektur stammen. Diese beiden Strukturen bieten einen Einblick in die architektonischen Entwicklungen über mehrere Jahrhunderte hinweg.
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