Gwanggyosan, Berggipfel in Gyeonggi-do, Südkorea
Gwanggyosan ist ein 582 Meter hoher Berg, der sich über die Städte Suwon und Yongin in der Provinz Gyeonggi erstreckt. Das Berggebiet ist durch ein dichtes Netzwerk von Wanderwegen verbunden, das mehrere Gipfel erschließt und verschiedene Ausgangspunkte miteinander verbindet.
Der Berg spielte während der Qing-Invasion von Joseon eine Rolle als militärischer Beobachtungsposten. Ein Denkmal und ein Grab von General Kim Joon Ryong erinnern an diese Verteidigungsperiode.
Der Berg wird von der lokalen Bevölkerung als Schutzberg der Stadt Suwon verehrt und spiegelt koreanische Überzeugungen über die Verbindung zwischen Landschaften und Stadtzentren wider. Auf den Wegen begegnet man häufig Wanderern, die diesen Ort als wichtigen Teil ihrer Beziehung zur Natur nutzen.
Die Wege sind gut ausgeschildert und verbinden mehrere Startpunkte einschließlich einer Universität mit verschiedenen Gipfelzielen. Wanderer sollten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden rechnen und je nach Route zwischen kurzen und längeren Tagestouren wählen können.
Der Berg ragt als isolierter Gipfel in einer flachen Landschaft auf und markiert die natürliche Grenze zwischen mehreren Gemeinden, darunter Seoul. Dieser geografische Unterschied zu den umgebenden Ebenen macht ihn zu einem deutlich sichtbaren Orientierungspunkt aus der Ferne.
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