18.-Mai-Nationalfriedhof von Gwangju, Gedenkfriedhof im Bezirk Buk, Südkorea.
Der Nationale Friedhof vom 18. Mai ist eine Gedenkstätte in Gwangju, Südkorea, auf der die Menschen begraben sind, die beim Aufstand von 1980 ums Leben kamen. Das Gelände umfasst Gräber, Denkmäler und Gedenkbauten, die in einer weitläufigen Anlage mit Wegen und Grünflächen angeordnet sind.
Der Aufstand vom Mai 1980 in Gwangju war ein Aufstand der Bevölkerung gegen die Militärherrschaft, bei dem über 250 Menschen ums Leben kamen. Die Gedenkstätte wurde 1997 errichtet, um den Gefallenen dauerhaft zu gedenken und die Ereignisse öffentlich anzuerkennen.
Der Friedhof ist ein Ort, an dem Besucher die Namen und persönlichen Geschichten der dort gedachten Menschen lesen können. Diese Begegnungen mit einzelnen Leben lassen den historischen Moment menschlich und greifbar werden.
Das Gelände ist gut ausgeschildert und lässt sich bequem zu Fuß erkunden, da die Wege klar markiert sind. Ein Besuch am Vormittag ist empfehlenswert, da das Gelände dann in der Regel weniger belebt ist und die Ausstellungsbereiche in Ruhe besichtigt werden können.
Das Demokratietor am Eingang des Geländes trägt Inschriften und Schnitzereien, die viele Besucher eingehend betrachten, bevor sie das Gelände betreten. Das Tor wurde so gestaltet, dass es an einen breiten Kampf für Bürgerrechte erinnert, der weit über die Ereignisse von 1980 in Gwangju hinausgeht.
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