Hwajinpoho, Lagune in der Provinz Gangwon, Südkorea
Hwajinpoho ist ein Küstensee im Nordosten der Provinz Gangwon, im Landkreis Goseong, nahe der Grenze zu Nordkorea. Er liegt nahe am Meer und ist von Kiefernwäldern und Feldern umgeben.
Die Gegend um Hwajinpoho war während der japanischen Kolonialzeit und der anschließenden Teilung Koreas ein Ort, der von Machthabern beider Seiten als Erholungsgebiet genutzt wurde. Nach dem Koreakrieg kam das Gebiet unter südkoreanische Verwaltung und wurde nach und nach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Hwajinpoho ist bekannt als Urlaubsort vergangener koreanischer Staatsoberhäupter, und entlang des Ufers befinden sich noch heute Sommerresidenzen aus jener Zeit. Wer durch das Gebiet spaziert, entdeckt diese erhaltenen Gebäude inmitten von Kiefernwäldern direkt am Wasser.
Entlang des Sees gibt es einen gut ausgeschilderten Rad- und Fußweg, der größtenteils flach ist und von allen Altersgruppen benutzt werden kann. Der Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist empfehlenswert, da das Licht dann besonders günstig ist.
Hwajinpoho grenzt direkt an das Meer, und zwischen dem Süßwassersee und dem Salzwasser des Ostmeeres liegt nur ein schmaler Streifen Land. Dieser seltene Kontakt zwischen Süß- und Salzwasser macht den See zu einem Lebensraum für eine ungewöhnliche Vielfalt an Wasservögeln.
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