Qaraghandy, Industriemetropole in Zentralkasachstan
Karaganda ist eine Stadt in der Qaraghandy-Region in Zentralkasachstan, die sich über ein großes Steppengebiet erstreckt. Die urbane Struktur teilt sich in die geordnete Neustadt und verstreute Bezirke der Altstadt auf.
Eine kleine Bergbausiedlung aus dem Jahr 1856 wuchs im Zweiten Weltkrieg zu einem großen Industriestandort, als Produktionsanlagen aus dem besetzten Donezk-Becken hierher verlegt wurden. Die Stadt entwickelte sich danach zu einem wichtigen Kohle- und Metallurgiezentrum der Sowjetunion.
Der Bergarbeiterpalast der Kultur bietet Theater, Konzerte und Ausstellungen in einem Gebäude, das die enge Verbindung der Stadt zum Bergbau widerspiegelt. Die Institution organisiert regelmäßig Veranstaltungen, die Besucher erleben können und die lokale Identität prägen.
Die Stadt erlebt extreme Temperaturschwankungen mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern, daher sollten Reisende Kleidung für beide Bedingungen mitbringen. Die Neustadt bietet leichter zugängliche Orientierung als die zerstreuten älteren Gebiete, die sich über weite Flächen verteilen.
Kosmonauten landen in der Umgebung nach ihren Rückkehrmissionen aus dem All und verbringen hier erste Tage der Erholung. Die Region unterstützte unter anderem die Rückkehr von Valentina Tereschkowa nach ihrem Raumflug im Jahr 1963.
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