Westkasachstan, Verwaltungsregion im westlichen Kasachstan.
Die Region Westkasachstan ist ein Verwaltungsgebiet im Westen Kasachstans, das sich über weite Steppenlandschaften und sanfte Hügel erstreckt. Die nördliche Grenze verläuft entlang Russlands, während zahlreiche Seen und Flüsse das flache Gelände durchziehen.
Das Gebiet entstand im März 1932 als Teil der Kasachischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Mehrere Grenzänderungen und Verwaltungsreformen folgten bis zur heutigen Form nach der Unabhängigkeit Kasachstans.
Der Ural-Fluss teilt die Region in zwei geografische Welten und prägt den Alltag der Menschen seit Jahrhunderten. Lokale Traditionen spiegeln die Lebensweise nomadischer Hirten wider, die noch heute in ländlichen Gegenden sichtbar ist.
Straßen und Bahnlinien verbinden die Hauptstadt Oral mit anderen Teilen Kasachstans und den russischen Nachbargebieten. Wer die Region erkundet, sollte mit weiten Entfernungen zwischen den Ortschaften rechnen.
Der Ural bildet hier die Grenze zwischen Europa und Asien, eine der wenigen Stellen weltweit, wo zwei Kontinente durch einen Fluss getrennt sind. Besucher können an bestimmten Uferpunkten symbolisch zwischen beiden Erdteilen wechseln.
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