Pawlodar, Industriezentrum im Nordosten Kasachstans.
Pavlodar ist eine Großstadt im Nordosten Kasachstans am rechten Ufer des Irtysch, der hier ruhig durch die flache Steppenlandschaft fließt. Das Stadtbild zeigt breite Straßen mit sowjetischer Bausubstanz neben modernen Wohnvierteln und die Uferlinie dient vielen Bewohnern als Erholungszone.
Im Jahr 1720 entstand hier ein russisches Fort, das Kosakentruppen als Stützpunkt für die Kontrolle der Salzlagerstätten in der Umgebung diente. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einem kleinen Handelsstützpunkt und wurde später durch Industrieanlagen der Sowjetzeit zur heutigen Großstadt.
Der Name geht auf das russische Wort für Kaufmann zurück und erinnert an die frühe Handelszeit der Stadt. Heute hört man auf den Straßen ein Nebeneinander von Kasachisch und Russisch, das die zweisprachige Prägung der Bewohner widerspiegelt.
Im Zentrum lassen sich die wichtigsten Punkte zu Fuß erreichen, während die Straßenbahn ältere Bezirke mit den Außenbereichen verbindet. Das kontinentale Klima sorgt für sehr kalte Winter und warme Sommer, daher sollte man die Kleidung der Jahreszeit entsprechend wählen.
Seit den 1960er-Jahren verkehren hier Straßenbahnen, eine seltene Form des öffentlichen Verkehrs in dieser Region Zentralasiens. Das Netz umfasst mehrere Linien und zeigt wie industrielle Entwicklung auch die Infrastruktur der Stadt prägte.
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