Aqsu, Industriestadt in der Region Pavlodar, Kasachstan
Aksu ist eine Industriestadt an der linken Seite des Irtysch-Flusses im südlichen Teil der Region Pawlodar. Sie entstand auf Grund ihrer Nähe zu Kohlevorkommen und anderen Rohstoffen, die bis heute Grundlage der lokalen Wirtschaft sind.
Die Siedlung entstand 1899 als Glinka-Dorf bei Kohlevorkommen und wurde 1913 in Jermak umbenannt, bevor sie 1993 den heutigen Namen Aksu erhielt. Diese Namenswechsel spiegeln die sich ändernde politische und wirtschaftliche Situation der Region wider.
Die Bevölkerung umfasst Kasachen, Russen, Ukrainer, Weißrussen, Deutsche, Tataren und andere ethnische Gruppen mit eigenen Traditionen.
Die Stadt verfügt über zahlreiche Schulen, Lyzeen und andere Bildungseinrichtungen, die das Leben prägen. Größere Arbeitgeber wie das Aksu-Kraftwerk und die Ferrolegierungsfabrik bieten Beschäftigung für viele Bewohner.
Der Irtschisch-Karakanda-Kanal beginnt in Aksu und versorgt mehrere Regionen des Landes mit Trinkwasser durch ein weit verzweigtes Verteilungsnetz. Dieses Infrastrukturprojekt spielt eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung in den trockeneren Teilen Kasachstans.
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