Kurtschatow, Nuklearforschungszentrum in Ostkasachstan, Kasachstan
Kurchatov ist eine Forschungsstadt am linken Ufer des Irtysch-Flusses zwischen Semei und Pawlodar gelegen, die sich über ausgedehnte Territorien erstreckt. Die Stadt beherbergt das Nationale Nuklearzentrum Kasachstans mit Laboratorien und Einrichtungen, die sich der Kernphysik und Energieforschung widmen.
Die Stadt wurde 1947 als Semipalatinsk-16 gegründet und entwickelte sich zum Zentrum des sowjetischen Atomwaffenprogramms für mehrere Jahrzehnte. Das Programm endete 1991, woraufhin das Areal der Kernforschung im zivilen Bereich umgewidmet wurde.
Das Zentrum zieht Fachleute aus verschiedenen Ländern an, die hier zusammenarbeiten und moderne Forschungsprojekte vorantreiben. Die Stadt hat sich von einem isolierten Militärstandort zu einem offenen wissenschaftlichen Zentrum entwickelt, wo internationale Kooperationen stattfinden.
Die Stadt ist durch ein Eisenbahnnetz mit den größeren Regionen verbunden, wobei regelmäßige Züge nach Semei und anderen Zentren fahren. Besucher sollten beachten, dass das Gelände teilweise eingeschränkt zugänglich ist und eine vorherige Planung notwendig sein kann.
Die Stadt bewahrt Baustrukturen aus der Sowjetzeit, die ein sichtbares Zeichen ihrer militärischen Vergangenheit darstellen und das Stadtbild prägen. Diese Architektur erzählt still die Geschichte einer Ära, die für die Region entscheidend war.
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