Ridder, Industriestadt in der Region Ostkasachstan, Kasachstan.
Ridder liegt auf 730 Metern Höhe am Fluss Ulba im südwestlichen Altai-Gebirge, umgeben von bewaldeten Berghängen und vier aktiven Erzminen. Die Stadtstruktur folgt dem Flusslauf und den Geländestufen, wobei Wohnviertel, Industrieanlagen und Verwaltungsgebäude ineinander übergehen.
Im Jahr 1786 fand Philip Ridder hier Vorkommen von Gold, Silber, Kupfer und Blei, woraufhin die erste Siedlung entstand. Die Erze der Region wurden 1850 auf der Weltausstellung in London gezeigt und gelangten später in die Sammlung des Königlich-Technischen Instituts in Stockholm.
Der Name geht auf Philip Ridder zurück, der Ende des 18. Jahrhunderts hier Edelmetalle fand und damit die Besiedlung auslöste. Noch heute prägen Bergbau und Metallverarbeitung den Alltag, wobei viele Familien seit Generationen in diesem Gewerbe arbeiten.
Die europäische Route E40 führt durch die Stadt und verbindet sie mit Westsibirien sowie Zentralasien, was das Vorankommen erleichtert. Aufgrund der Höhenlage kann es ganzjährig kühl sein; warme Kleidung und festes Schuhwerk sind ratsam.
Erze aus dieser Region wurden 1850 auf der Londoner Weltausstellung gezeigt und zogen dort große Aufmerksamkeit auf sich. Später fanden sie Eingang in die Sammlung des Königlich-Technischen Instituts in Stockholm, wo sie heute noch erhalten sind.
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