Karatomarskoe vodokhranilische, Stausee in Kasachstan
Das Karatomarskoe-Reservoir ist ein großes Süßwasserbecken in der Region Kostanai im Norden Kasachstans, das durch einen Damm im Flusslauf des Tobol-Nebenflusses entstanden ist. Es liegt in einer flachen Steppenlandschaft, deren Ufer überwiegend aus Gras und lockerem Erdreich bestehen.
Der Stausee wurde 1966 angelegt, um die Wasserversorgung der Siedlungen und Bergbaubetriebe in der nördlichen Kasachstan zu sichern. Er ersetzte ein Stück Steppenland, das zuvor von lokalen Gemeinschaften genutzt worden war.
Das Stausee-Ufer zieht Angler aus den umliegenden Dörfern an, die hier regelmäßig ihre Netze und Ruten auswerfen. Das Wasser versorgt die Felder der Region und ist für viele Haushalte im Kostanai-Gebiet die wichtigste Süßwasserquelle.
Die Uferbereiche sind über Feldwege erreichbar, aber da der Boden in Wassernähe weich und sumpfig sein kann, ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Der Wasserstand schwankt je nach Jahreszeit, was die zugänglichen Uferbereiche verändern kann.
Unter dem Wasser liegen Kurgane der Sintashta-Kultur, die vor mehreren tausend Jahren errichtet wurden und bei niedrigem Wasserstand teilweise sichtbar werden. Diese Grabhügel gehören zu einer der frühesten bekannten Kulturen der eurasischen Steppe.
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