Kozy-Korpesh and Bayan-Sulu mausoleum, Mausoleum nahe dem Bahnhof Tansyk, Kasachstan.
Das Kozy-Korpesh und Bayan-Sulu Mausoleum ist ein Grabdenkmal aus Granit und Lehmstein, das sich in der Nähe des Flusses Ayagoz in Ostkasachstan erhebt. Seine Eingangsfassade öffnet sich nach Osten und bildet mit dem Fluss eine landschaftliche Einheit.
Dieses Denkmal stammt aus der Zeit zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert, wobei die Historiker noch heute über den genauen Zeitpunkt seiner Entstehung diskutieren. Die Unklarheit über sein Alter macht es zu einem rätselhaften Zeuge einer fernen Vergangenheit.
Das Mausoleum bewahrt eine bedeutsame Legende, die im Gedächtnis des kasachischen Volkes lebt: eine Geschichte von unmöglicher Liebe zwischen zwei Menschen, die sich für ihre Gefühle opfern. Diese Erzählung ist tief in den traditionellen Geschichten und Liedern verwurzelt, die hier Besucher nachspüren können.
Das Mausoleum befindet sich in ländlicher Gegend mit direktem Zugang zum Flussufer. Bei einem Besuch sollte man sich auf längere Wege vorbereiten und geeignetes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände rauer und weniger befestigt ist.
Im Jahr 1856 entdeckte der Forscher Shokan Ualikhanov vier steinerne Skulpturen an dem Ort, die die Hauptfiguren der Legende darstellen. Diese Statuen sind seltene Zeugen einer künstlerischen Interpretation der klassischen Erzählung.
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