Vientiane, Hauptstadt am Mekong-Fluss, Laos
Vientiane erstreckt sich als Hauptstadt entlang des Mekong mit breiten Boulevards, die französische Kolonialvillen, buddhistische Tempel und moderne Einkaufszentren verbinden. Regierungsbüros und Verwaltungsviertel liegen nahe dem Flussufer, während sich Wohnviertel und Märkte vom Fluss ins Landesinnere ausdehnen.
Die Siedlung entstand im 13. Jahrhundert und wurde 1563 während einer Phase territorialer Expansion zur Hauptstadt des Königreichs Lan Xang. Die französische Kolonialherrschaft zwischen 1899 und 1953 prägte die Stadtstruktur mit europäischer Architektur und Straßenplanung, die bis heute sichtbar bleiben.
Mönche in safranfarbenen Roben ziehen bei Tagesanbruch durch die Straßen, um Almosen von Anwohnern entgegenzunehmen, die mit Reis und Obst kniend bereitstehen. Am Wochenende versammeln sich Familien entlang der Uferpromenade, um gegrillte Snacks zu teilen und Live-Musik zu lauschen, während die Sonne über dem Mekong untergeht.
Der Flughafen Wattay liegt etwa 4 Kilometer westlich der Innenstadt und verbindet mit Thailand, Vietnam und Nachbarländern durch regelmäßige Flüge. Die Freundschaftsbrücke über den Mekong ermöglicht Reisenden einfachen Zugang nach Thailand, die mehrere Länder der Region besuchen möchten.
Der abendliche Markt entlang des Flussufers verwandelt sich allabendlich in eine lebhafte Szene, wo lokale Kunsthandwerker handgewebte Textilien und traditionelle Kunstwerke auf bunten Planen ausbreiten. Straßenverkäufer bereiten gegrillten Fisch und Klebreis in mobilen Küchen zu, während Besucher zwischen Ständen stöbern, die von hängenden Glühbirnen beleuchtet werden.
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