Luang Prabang, Ehemalige königliche Hauptstadt im Norden von Laos
Luang Prabang ist eine ehemalige königliche Hauptstadt im Norden von Laos, die am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan liegt. Die Altstadt umfasst mehr als dreißig buddhistische Tempel, koloniale Villen und traditionelle Holzhäuser, die sich über mehrere Straßen und Gassen verteilen.
Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt zur Hauptstadt des laotischen Königreichs und behielt diese Stellung bis zur Abschaffung der Monarchie im Jahr 1975. Französische Kolonialherren errichteten ab Ende des 19. Jahrhunderts neue Verwaltungsgebäude und Villen, die heute neben den älteren Tempeln stehen.
Die Morgenprozession der Mönche beginnt bei Tagesanbruch, wenn hunderte Gläubige entlang der Straßen knien und Reis oder Früchte in die Bettelschalen legen. Der Name der Stadt bedeutet königliches Buddha-Bild und verweist auf die wichtigste Statue im Wat Xieng Thong, die bei religiösen Zeremonien eine zentrale Rolle spielt.
Der internationale Flughafen verbindet Reisende mit größeren Städten in Südostasien, während der Nachtmarkt lokale Textilien und Lebensmittel anbietet. Viele Tempel öffnen früh am Morgen und schließen bei Sonnenuntergang, daher lohnt es sich, den Tag früh zu beginnen.
Der Phou Si Hügel erhebt sich mitten im Zentrum und bietet nach einem Aufstieg über mehr als dreihundert Stufen einen Rundblick auf beide Flüsse und die umliegenden Berge. Jedes Jahr im November findet das Lichterfest statt, bei dem tausende kleine Kerzen auf Bambusbooten den Mekong hinuntertreiben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.