Ruinen von Tyros, Archäologische Stätte und antike Stadt im südlichen Libanon
Tyrus ist eine antike Stadt und archäologische Stätte an der südlibanesischen Küste mit zwei Häfen und ausgedehnten römischen Ruinen. Ein Damm verbindet die ehemals inseln Insel mit dem Festland und schafft einen zusammenhängenden archäologischen Komplex mit römischem Hippodrom, byzantinischen Straßen mit Mosaiken und Überresten aus mehreren Epochen.
Alexander der Große veränderte die Inselstadt 332 v.Chr. grundlegend, indem er während einer siebenmonatigen Belagerung einen Damm zum Festland errichtete. Diese massive Baumaßnahme markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Stadt und endete mit ihrer Eroberung.
Tyrus war in der Antike für die Herstellung von Purpurfarbstoff bekannt, der aus Murex-Schnecken gewonnen wurde und zum Symbol der Macht rund um das Mittelmeer wurde. Diese kostbare Färbetechnik prägte das wirtschaftliche und soziale Leben der Stadt über Jahrhunderte hinweg.
Der Ort ist gut zu Fuß erreichbar und bietet offene Bereiche, in denen man die Ruinen in ihrem natürlichen Zusammenhang sehen kann. Die beste Zeit zum Besuch ist in den kühleren Monaten, da es sonst sehr heiß werden kann.
Die Ausgrabungen haben Überreste von fünf verschiedenen Kulturen freigelegt: phönizisch, griechisch, römisch, byzantinisch und kreuzfahrer-zeitlich. Diese Schichtung zeigt, wie die Stadt über Jahrtausende hinweg Zentrum verschiedener Mächte und Reiche war.
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