Emir Munzer Mosque, Osmanische Moschee im Zentralbezirk, Libanon
Die Emir Munzer Moschee ist eine Moschee mit Gebetsraum in der Beiruter Altstadt, deren Decke von spitzboegigen Arcaden getragen wird, die auf roemaerlichen Granitsueulen ruhen. Ein achteckiges Minarett im Mamluk-Stil praegt das aeussere Erscheinungsbild des Bauwerks.
Das Gebaeude wurde 1620 von Gouverneur Emir Munzer Al-Tannoukhi errichtet und bildete einen wichtigen Ort des religiösen Lebens in der Stadt. Groessere Umbauten erfolgten 1749 durch die Shihab-Dynastie und spaeter nach Kriegszerstoerungen zur Wiederherstellung der Struktur.
Die Moschee wird heute für tägliche Gebete und religiöse Zeremonien genutzt, während sie sich als Teil der Beiruter Altstadt präsentiert. Besucher können die Rolle dieses Ortes in der lokalen Gemeinde unmittelbar erleben.
Das Gebaeude ist ueber zwei unterschiedliche Eingaenge erreichbar: einen urspruenglichen Bogen aus dem 17. Jahrhundert im Souk und einen neueren Zugang mit drei Boegen an der Strasse. Besucher sollten wissen, dass bestimmte Bereiche waehrend der Gebetszeiten reserviert sind.
Acht roemische Granitsueulen aus antiker Zeit bilden den Hof und zeigen, wie alte Steinbloecke in das islamische Bauwerk integriert wurden. Diese Wiederverwendung von antiken Elementen ist typisch fuer viele Strukturen in dieser Region und erzaehlt vom staendigen Wandel der Stadt.
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