Umm al-Amad, Lebanon, Archäologische Stätte im südlichen Libanon
Umm al-Amad ist ein Ausgrabungsgelande in Südlibanon, das zahlreiche Terra Sigillata-Keramikstücke enthält, die durch ihre rote Glasur und feine Beschaffenheit erkennbar sind. Der Platz erstreckt sich über ein Areal, in dem Forscher systematisch nach Überresten aus der Römerzeit graben.
Das Gelande zeigt erhebliche Hinweise auf römische Handelsnetzwerke durch die Entdeckung von Samischer Keramik, die aus dem ersten Jahrhundert stammt. Diese Handelswaren dokumentieren die wirtschaftlichen Verbindungen, die diese südliche Region mit dem breiten Römischen Reich verband.
Die hier gefundenen Keramikfragmente zeigen aufwendig gestaltete Darstellungen von Tieren, Göttern und mythologischen Szenen, die römische Kunsttraditionen widerspiegeln. Diese Verzierungen geben Einblick in die künstlerischen Vorlieben und Überzeugungen der Menschen, die diese Gefäße nutzten.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Gelande unebenheit und freigelegte Ausgrabungsflächen aufweisen. Der Zugang erfolgt über gekennzeichnete Wege, wobei Besucher das Gelande respektvoll behandeln sollten, um laufende Forschungsarbeiten nicht zu beeinträchtigen.
Auf den Keramikstücken wurden Töpferstempel gefunden, die spezifische römische Handwerker identifizieren, die diese Gefäße hergestellt haben. Diese persönlichen Markierungen verbinden die antiken Objekte direkt mit den Menschen, die sie schufen, und geben ihnen eine menschliche Dimension.
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