Slave Island, Historisches Viertel in Colombo, Sri Lanka
Slave Island ist ein Stadtteil in Colombo, der um den Beira Lake herum liegt und sich durch zahlreiche Geschäfte, Hotels und Märkte auszeichnet. Die Straßen sind von kommerziellen Aktivitäten geprägt, wo Restaurants und Läden den Rhythmus des Alltags bestimmen.
Der Name stammt aus der Kolonialzeit, als die Portugiesen diesen Bereich zur Unterbringung von versklavten Menschen aus Afrika nutzten. Später entwickelte sich das Gebiet zu einem wichtigen Handels- und Wohnviertel unter britischer Herrschaft.
Das Viertel zeigt heute noch die Spuren seiner multikulturellen Vergangenheit, wo Menschen verschiedener Religionen zusammenleben und arbeiten. Moscheen, Tempel und Kirchen stehen nebeneinander und prägen das alltägliche Gesicht der Straßen.
Company Road Railway Station liegt zentral und verbindet das Viertel mit anderen Teilen von Colombo durch regelmäßige Zugverbindungen. Der Beira Lake bietet auch Wege zum Spaziergang und gibt einen Überblick über das Gebiet.
Das Viertel bewahrt noch Gebäude aus der viktorianischen Zeit mit detailliertem Holzwerk und besonderen architektonischen Details an Fassaden und Eingängen. Viele dieser Strukturen verschwinden jedoch durch moderne Bauprojekte und sind daher selten geworden.
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