Geographie Sri Lankas, Tropisches Inselland im Indischen Ozean, Sri Lanka.
Sri Lanka ist eine Insel im Indischen Ozean mit einer Fläche von etwa 65600 Quadratkilometern und einer Küstenlinie von rund 1340 Kilometern. Die Landschaft wechselt zwischen einem zentralen Bergland mit Gipfeln bis über 2000 Meter Höhe, flachen Ebenen im Norden und dichter Vegetation an der Südwest- und Westküste.
Die Landbrücke zwischen Sri Lanka und Indien wurde nach einem schweren Sturm im Jahr 1480 unterbrochen, der den Meeresarm Palk Strait erweiterte. Seither ist die Insel vollständig vom Festland getrennt, obwohl die Entfernung zur indischen Küste nur etwa 30 Kilometer beträgt.
Die großen Stauseen im Norden und Osten des Landes sind technische Anlagen, die gleichzeitig wichtige Lebensräume für Zugvögel geworden sind. Fischer arbeiten dort mit traditionellen Methoden und leben eng mit dem Rhythmus der Jahreszeiten.
Der Nordostmonsun bringt zwischen Dezember und März Regen an die Ost- und Nordküste, während der Südwestmonsun von Juni bis Oktober die West- und Südküste beeinflusst. Wer das zentrale Bergland besucht, sollte auch in den wärmeren Monaten eine Jacke mitnehmen, da die Temperaturen dort deutlich niedriger liegen.
Mehr als 90 Prozent der Oberfläche ruhen auf präkambrischen Gesteinen, von denen einige Teile rund 2 Milliarden Jahre alt sind. Diese alten Formationen sind an vielen Stellen sichtbar und prägen die Landschaft mit ihren dunklen Felsblöcken und rötlichen Böden.
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