Colombo, Hauptstadt in Sri Lanka.
Colombo ist Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum in Sri Lanka und erstreckt sich entlang der westlichen Küstenlinie der Insel, wo Bürotürme und Hochhäuser neben Kolonialbauten stehen, die auf den Indischen Ozean blicken. Breite Straßen durchschneiden Wohnviertel mit baumbestandenen Alleen, während belebte Märkte und kleine Geschäfte schmale Gassen füllen.
Ein Handelshafen an dieser Küste zog ab dem 16. Jahrhundert Portugiesen, später Niederländer und schließlich britische Kaufleute an, die Befestigungsanlagen errichteten und Verwaltungszentren gründeten. Nach der Unabhängigkeit 1948 wuchs die Stadt weiter und entwickelte sich zum wirtschaftlichen Herz des Landes.
Straßenverkäufer und kleine Lokale bieten würzige Currys mit Reis und Hoppers an, dünne Pfannkuchen aus fermentiertem Reisteig. Buddhistische Tempel stehen neben Moscheen und Hindu-Schreinen, wo Gläubige den ganzen Tag über zum Beten oder für Opfergaben vorbeikommen.
Busse und Züge verbinden die wichtigsten Stadtviertel, und Tuk-Tuks sind leicht zu finden, wenn man kürzere Strecken zurücklegen möchte. Zu Fuß kommt man gut voran, sobald man einen Stadtteil erreicht hat, da die Entfernungen innerhalb einzelner Bezirke oft zu Fuß bewältigbar sind.
Ein alter Leuchtturm aus rotem Backstein steht im Hafen, heute nicht mehr in Betrieb, aber noch sichtbar von der Uferpromenade. In manchen älteren Vierteln findet man noch Häuser mit geschnitzten Holzbalkonen und Fassaden im indo-sarazenischen Stil.
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