Kandy, Heilige buddhistische Stätte in der Zentralprovinz, Sri Lanka
Kandy ist eine Stadt in der Zentralprovinz von Sri Lanka, die auf einer Höhe von 500 Metern in einem Tal zwischen bewaldeten Hügeln liegt. Ein künstlicher See aus dem Jahr 1807 bildet das Zentrum des Stadtbilds und wird von Tempeln, Kolonialgebäuden und belebten Märkten umgeben.
Die Stadt diente von 1592 bis 1815 als Hauptstadt des letzten unabhängigen Königreichs auf der Insel, nachdem frühere Herrscher vor den Portugiesen ins Landesinnere geflohen waren. Die britische Armee eroberte das Gebiet 1815 und beendete damit mehr als zwei Jahrhunderte lokaler Selbstverwaltung.
Der Name der Stadt leitet sich vom singhalesischen Wort Kanda ab, das Hügel bedeutet, und beschreibt die geografische Lage zwischen den Bergen. Jeden Abend versammeln sich Gläubige im Tempel, um an den Ritualen teilzunehmen, während die Trommeln durch die schmalen Straßen der Altstadt hallen.
Die Hauptsehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar rund um den See, während die umliegenden Hügel steile Anstiege erfordern und bei Regen rutschig werden können. Ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag ist ratsam, um der Mittagshitze und den größten Besucherströmen auszuweichen.
Der See wurde vom letzten König des Reiches angelegt, indem er Reisfelder überfluten ließ, was bei der lokalen Bevölkerung zunächst auf Widerstand stieß. Heute leben Warane und Schildkröten am Ufer, und Fischreiher jagen im flachen Wasser nahe den Bootsanlegern.
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