Jaffna, Hafenstadt in der Nordprovinz, Sri Lanka
Jaffna ist eine Hafenstadt in der nordöstlichen Region Sri Lankas und liegt auf einer Halbinsel, die nur wenige Meter über dem Meer flach in das umliegende Gewässer hineinragt. Sandige Küstenabschnitte wechseln sich mit Palmenwäldern und bewässerten Feldern ab, während schmale Straßen zwischen dicht bebauten Vierteln und offenen Plätzen verlaufen.
Portugiesische Truppen übernahmen die Kontrolle über die Stadt im Jahr 1619 und beendeten damit die Phase der lokalen Königsherrschaft. Knapp vier Jahrzehnte später vertrieben niederländische Seestreitkräfte die Portugiesen und verwandelten den Hafen in einen Handelsstützpunkt.
Der Name Jaffna leitet sich vermutlich von einem alten Wort für Hafen ab, was die lange maritime Tradition der Stadt widerspiegelt. Im Alltag prägen tamilische Sprache und hinduistische Lebensweise das Stadtbild, mit Tempelfesten und religiösen Prozessionen, die regelmäßig durch die Straßen ziehen.
Züge und Busse fahren täglich vom Süden der Insel bis zur Halbinsel und bieten Anschlüsse zu kleineren Ortschaften in der Umgebung. Fähren legen regelmäßig ab und verbinden das Festland mit den vorgelagerten Inseln, was Tagesausflüge ohne große Planung ermöglicht.
Viele Einheimische halten im Hafen Ausschau nach den traditionellen Holzbooten, die bei Sonnenaufgang mit frischen Fängen zurückkehren und direkt am Kai verkauft werden. Diese morgendlichen Szenen geben Einblick in eine Jahrhunderte alte Praxis, die bis heute unverändert geblieben ist.
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