Galle, Koloniale Hafenstadt in der Südprovinz, Sri Lanka
Galle ist eine befestigte Hafenstadt an der Südwestküste Sri Lankas, die von massiven Steinwällen aus Granit und Korallenstein umgeben ist. Innerhalb dieser Mauern stehen weiß getünchte Kolonialgebäude mit Ziegeldächern neben alten Kirchen, Moscheen und schmalen gepflasterten Straßen, die sich bis zum Ufer erstrecken.
Portugiesische Seefahrer gründeten hier Ende des 16. Jahrhunderts eine kleine Festung, die später von den Niederländern in den 1640er Jahren erobert und zu einem größeren befestigten Handelsstützpunkt ausgebaut wurde. Die Briten übernahmen die Kontrolle im Jahr 1796 und nutzten den Ort bis ins 20. Jahrhundert als administratives und militärisches Zentrum.
Wenn man die Bastion Utrecht betritt, kann man sehen, wie die Einheimischen Cricket auf dem Rasen spielen, besonders am frühen Abend. Die alte niederländische reformierte Kirche aus dem 18. Jahrhundert wird immer noch für Gottesdienste genutzt, und ihre Orgelmusik ist oft durch die schmalen Gassen zu hören.
Der Eingang zur Festung ist von der Hauptstraße aus leicht zu erreichen, und Sie können die gesamte Anlage zu Fuß erkunden, da sie kompakt und fußgängerfreundlich ist. Die besten Zeiten für einen Besuch sind früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt und das Licht weicher wird.
Die Uhrenturmuhr stammt aus dem Jahr 1882 und wurde ursprünglich in einer Kirche in Schottland installiert, bevor sie hierher gebracht wurde. Die Glockenschläge der Uhr sind jeden Tag zu hören und dienen den Bewohnern als Orientierung für die Tageszeit.
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