Kalutara, Siedlung in Sri Lanka
Kalutara ist eine Küstenstadt in der Westprovinz Sri Lankas, etwa 40 Kilometer südlich von Colombo, mit einem kleinen Hafen und belebten Straßen voller lokaler Geschäfte und Märkte. Die Stadt erstreckt sich entlang des Strandes mit golden glühendem Sand und Kokospalmen, während sich dahinter Tempel, alte Kolonialgebäude und grüne Farmflächen befinden.
Kalutara war einst eine bedeutende Handelsstadt mit Händlern aus Indien und China, bis verschiedene Herrscher wie die Portugiesen, Holländer und Briten über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren hinterließen. Diese Epochen formten die Stadt durch Festungen, Kirchen und architektonische Einflüsse, die noch heute an mehreren Orten sichtbar sind.
Kalutara trägt den Namen des Kalu Ganga Flusses und ist tief mit dem Buddhismus verbunden, was sich in den vielen Tempeln und Gebetsstätten im Stadtbild zeigt. Die Mangostanfrucht wächst überall in der Gegend und prägt das tägliche Leben der Einwohner, die sie auf lokalen Märkten verkaufen und als Teil ihrer landwirtschaftlichen Tradition weitergeben.
Die Stadt lässt sich zu Fuß erkunden, ist aber auch mit Tuk-Tuks leicht erreichbar, und die Fahrt von Colombo dauert etwa eineinhalb Stunden mit Zug, Bus oder Taxi. Das Wetter bleibt das ganze Jahr über warm, ist aber von Dezember bis April am trockensten, während die Monate Mai bis September mehr Regen bringen.
Die archäologische Stätte der Fa Hien Höhlen in der Nähe zeigt Fossilien und Werkzeuge aus der Antike, die verdeutlichen, dass Menschen vor Tausenden von Jahren hier lebten. Diese Entdeckungen machen Kalutara zu einem wichtigen Fenster in die frühe menschliche Geschichte der Insel.
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