Gangaramaya Temple, Buddhistischer Tempel am Beira See, Colombo, Sri Lanka
Gangaramaya ist ein buddhistischer Tempel in Colombo nahe dem Beira-See in Sri Lanka, der als einer der bedeutendsten religiösen Orte des Landes gilt. Das Gelände umfasst ein Heiligtum mit vergoldeten Statuen, ein Museum voller Schenkungen und religiöser Artefakte, eine Bibliothek mit buddhistischen Texten und mehrere Säle für Unterricht und Gemeinschaftsveranstaltungen.
Ein buddhistischer Gelehrter namens Hikkaduwe Sri Sumangala Nayaka Thera gründete den Tempel Ende des 19. Jahrhunderts als kleines Gebäude am Rande des Sees. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte sich die Anlage durch zahlreiche Spenden und verwandelte sich in ein großes religiöses und soziales Zentrum für die Stadt.
Der Name stammt vom nahegelegenen Gangarama-Teich und dem Pali-Wort für Kloster, das sich auf monastische Gemeinschaften bezieht. Viele Einheimische kommen am Wochenende zum Meditieren und Beten, während buddhistische Feiertage wie Vesak besonders viele Gläubige anziehen.
Schultern und Knie müssen beim Besuch bedeckt sein, und Schuhe sind vor dem Betreten der Gebäude auszuziehen. In den Räumen für das Gebet und die Meditation wird um Ruhe gebeten, damit andere in Frieden beten können.
Im Museum steht die kleinste Buddha-Statue Sri Lankas, die nur mit einer Lupe betrachtet werden kann. Die Figur ist so winzig, dass Besucher oft mehrmals hinschauen müssen, um sie überhaupt zu erkennen.
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