Oberlitauen, Historische Region im Nordosten Litauens
Aukštaitija ist eine Region im Nordosten Litauens mit großen Waldgebieten, sanft hügeliger Landschaft und zahlreichen Seen. Das Gebiet wird von Flüssen durchzogen, die durch dichte Wälder fließen und eine vielfältige Wasserlandschaft prägen.
Die Region war im 13. Jahrhundert das Zentrum des litauischen Staates, wobei Kernavė als erste große Siedlung diente. Später verlor das Gebiet diese zentrale Rolle, behielt aber seine Bedeutung als bevölkertes Herz des Landes.
Die Menschen hier sprechen einen eigenen Dialekt des Litauischen, der sich in der Aussprache und einigen Worten von anderen Regionen unterscheidet. Wer durch die Dörfer wandert, hört diese sprachliche Besonderheit sofort in Gesprächen und bei lokalen Zusammenkünften.
Die Stadt Panevėžys dient als natürlicher Ausgangspunkt zum Erkunden der Region mit Geschäften und Dienstleistungen. Von dort aus kann man leicht zu See-, Wald- und Dorfgebieten gelangen.
In der nordwestlichen Teil der Region stehen Backsteinkirchen aus der Zeit vor 1860 statt aus Holz, was auf den damaligen Holzmangel zurückgeht. Diese architektonische Besonderheit zeigt, wie die Landschaft und Ressourcen die Bauweise geprägt haben.
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