Christ-König-Kathedrale, Barockkathedrale in Panevėžys, Litauen
Die Kathedrale von Panevėžys ist ein Sakralbau im Barockrevival-Stil mit einem rechteckigen Turm und einer markanten Kuppel. Das Innere ist in drei Schiffe unterteilt und wird durch geschnitzte Eichentüren mit dekorativen Elementen geprägt.
Der Bau begann in der frühen Neuzeit 1860 als Idee unter Bischof Motiejus Valančius und wurde erst in der 20. Jahrhundert abgeschlossen, nämlich 1933. Die lange Bauzeit spiegelt die Herausforderungen wider, die der Region in dieser Periode gegenüber standen.
An den Wänden hängen Gemälde von zehn Dekaneikirchen der Diözese Panevėžys, die die Rolle als Mutterkirche der Region zeigen. Diese Darstellungen verbinden die Kathedrale mit den kleineren Gemeinden in ihrem Umland.
Die Kathedrale ist ein zugängliches Gebäude mit einem Untergeschoss, das eine Krypta enthält. Besucher sollten wissen, dass dies ein aktiver Ort des Gebets ist und angemessenes Verhalten erwartet wird.
Das Innere beherbergt eine bemerkenswerte Orgel aus Königsberg von Bruno Goebel, die 1931 installiert wurde und noch heute erklingt. Zusammen mit vier Glocken, darunter eine große Glocke für Christus den König, bildet sie ein seltenes Ensemble aus dieser Periode.
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