Parnidis-Düne, Düne in Litauen
Die Parnidis-Düne ist eine weitläufige Sandformation an der Küste der Ostsee in der Nähe von Nida. Sie erhebt sich etwa 52 Meter über dem Meeresspiegel und besteht größtenteils aus Quarz, was ihr eine helle Färbung verleiht. Oben auf der Düne steht ein hölzernes Aussichtsgelände, von dem aus man einen weiten Blick auf das Meer und die flache Landschaft rings umher hat.
Die Düne wurde über Jahrhunderte durch Wind und Wetter geformt und diente als Landmarke für Seeleute und Reisende an der Küste. Zwischen 1675 und 1854 verschüttete der Sand vier Dörfer, und später zwischen 1955 und 1973 erhielt der Ort weitere Sandablagerungen, die Teile der Nida-Bucht veränderten.
Der Name der Düne bezieht sich auf den Weg durch Nida. Das Gelände wird von spezialisierten Pflanzen wie Strandhafer geprägt, die mit ihren Wurzeln den Sand halten und das Landschaftsbild prägen.
Gute Schuhe sind wichtig, da der Sand weich ist und das Betreten anstrengend sein kann. Bringen Sie Wasser mit, wenn Sie längere Zeit bleiben möchten, und beachten Sie die markierten Wege, da bestimmte Bereiche zum Schutz der Düne nicht betreten werden dürfen.
Die Düne ist die einzige Stelle im Kuršių-Nerija-Nationalpark, an der sich der Sand natürlicherweise verschiebt und wandert. Sie bewegt sich jährlich etwa 10 Meter in östlicher Richtung und ändert dabei ständig ihre Gestalt, sodass jeder Besuch eine andere Sichtweise bietet.
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