Vianden, Mittelalterliche Gemeinde im Norden Luxemburgs
Vianden ist eine Gemeinde in Nordluxemburg, die sich entlang der Our-Fluss erstreckt und kurz vor der deutschen Grenze liegt. Enge Gassen führen hinauf zu einer Burganlage auf einem Hügel, die mit massiven Steinmauern befestigt ist.
Die Siedlung erhielt 1308 von Graf Philipp II. ihre förmliche Urkunde, die Handwerkern und Kaufleuten Rechte und Privilegien verlieh. Diese Verfügung lief den Grundstein für ihre Entwicklung als Handelsplatz entlang der Flussroute.
Die handwerkliche Tradition prägt bis heute das Bild des Ortes, wo ehemalige Gilden von Gerbern, Webern und Goldschmieden ihre Spuren in den Häusern und Werkstätten hinterlassen haben. Diese Berufe haben die Identität des Platzes über Jahrhunderte hinweg geprägt und sind in der lokalen Erinnerung lebendig geblieben.
Der Ort bietet beste Bedingungen zum Erkunden zu Fuß, mit Wegen, die durch die engen Gassen zum Schloss hinaufführen. Besucher sollten sich Zeit nehmen und bequeme Schuhe tragen, da mehrere Wege steil sind.
Das Gebiet ist bekannt für seinen großen Nussmarkt im Oktober, auf dem lokale Erzeuger ihre traditionellen luxemburgischen Sorten und regionalen Produkte präsentieren. Dieser jährliche Termin zieht Besucher an, die traditionelle Sorten und handwerklich gefertigte Waren kennenlernen möchten.
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