Musée National de la Résistance et des Droits Humains, Nationales Widerstands- und Menschenrechtsmuseum in Esch-sur-Alzette, Luxemburg.
Das Nationale Widerstands- und Menschenrechtsmuseum in Esch-sur-Alzette präsentiert auf drei Ebenen Sammlungen zur Besatzungszeit zwischen 1940 und 1945, darunter Fotografien, Dokumente und persönliche Gegenstände. Die Ausstellung dokumentiert Verfolgungen und Widerstandsbewegungen dieser Periode.
Das Museum wurde 1956 gegründet, nachdem ehemalige Widerstandskämpfer und politische Deportierte eine gemeinsame Initiative starteten, um an die Kriegsjahre zu erinnern. Diese Gründung war ein Akt der Erinnerungsbewahrung für künftige Generationen.
Die Ausstellung zeigt, wie Menschen den Krieg durch ihre tägliche Erfahrung erlebten, mit Kunstwerken von Lucien Wercollier, die Widerstände und Überlebensgeschichten darstellen. Diese Werke helfen Besuchern, die menschliche Seite der Besatzung zu verstehen.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag am Nachmittag geöffnet, mit geführten Touren in mehreren Sprachen verfügbar. Besucher sollten Zeit für alle drei Ebenen einplanen und können sich vorab über Öffnungszeiten informieren.
Das Museum bewahrt detaillierte Aufzeichnungen über Luxemburger Bürger, die zwangsweise in die deutsche Armee eingezogen wurden. Es dokumentiert auch die bedeutende landesweite Arbeitsniederlegung von 1942, ein Akt stiller Rebellion gegen die Besatzung.
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