Copper mine of Stolzembourg, Kupfermine in Stolzembourg, Luxemburg.
Das Kupferbergwerk von Stolzembourg ist eine unterirdische Anlage mit zwölf Ebenen, die sich tief unter die Erde erstreckt. Neun dieser Ebenen liegen heute unter Wasser, das in großer Tiefe eingegraben ist und das System der Stollen füllt.
Der Bergbau begann im 18. Jahrhundert mit der Entdeckung von Kupfervorkommen in der Gegend. Die Aktivitäten dauerten bis 1944 an, als der Betrieb endgültig stillgelegt wurde.
Der Ort bewahrt die Erinnerung an eine Zeit, als Bergbau die lokale Bevölkerung prägte und ihre tägliche Arbeit bestimmte. Die heute sichtbaren Spuren erzählen von einem handwerklichen Gewerbe, das Generationen von Menschen ernährte und die Landschaft formte.
Besucher tragen Schutzausrüstung wie Helme und Gummistiefel, bevor sie in die unterirdischen Stollen hinabsteigen. Führungen finden zu festgelegten Zeiten statt und starten von einer Adresse in der Ortschaft.
Im Jahr 1717 zeigte eine wissenschaftliche Untersuchung, dass das Vieh der Gegend an Kupfervergiftung litt, da Wasser durch Bergbauaktivitäten verunreinigt worden war. Dieser Fund war einer der frühesten dokumentierten Fälle von Umweltschäden durch Bergbau.
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