Pettingen Castle, Mittelalterliche Burgruine in Mersch, Luxemburg
Pettingen Castle sind Burgtrümmer in Mersch, die vier runde Ecktürme und einen quadratischen Bergfried in der Mitte aufweisen, alles von einem breiten Graben umgeben. Der Graben wurde vom Fluss Weillerbach gespeist und bildete damit ein natürliches Verteidigungssystem der Festung.
Die Burg war ursprünglich unter dem Namen Pittigero Mazini im 10. Jahrhundert bekannt und erhielt später ihren heutigen Namen unter der Familie der Lords von Pettingen. Diese Adelsfamilie prägte die Anlage über mehrere Jahrhunderte bis zu ihrer Zerstörung hinweg.
Die Ruinen zeugen von der mittelalterlichen Herrschaft der Adelsfamilie von Pettingen über diesen Landstrich. Man kann sehen, wie die Burg den Fluss Weillerbach zur Verteidigung nutzte und damit die Macht der Herrscher über die Gegend demonstrierte.
Die Ruinen sind das ganze Jahr über zugänglich und liegen etwa 4 Kilometer nördlich von Mersch, von wo aus man die Anlage erreichen kann. Das Gelände ist von der Eisenbahnstrecke Luxembourg-Nord aus sichtbar, was die Orientierung beim Besuch erleichtert.
Im Jahr 1684 beschossen französische Truppen des Königs Ludwig XIV. die Burg mit Kanonen und hinterließen damit Schäden, die bis heute sichtbar sind. Dieses Ereignis markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der Anlage und erklärt ihren heutigen teilweise zerstörten Zustand.
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