Natur- & Geopark Mëllerdall, Naturpark im östlichen Luxemburg
Der Naturpark Mëllerdall erstreckt sich über 256 Quadratkilometer mit Tälern, Sandsteinformationen und sanften Hügeln entlang der deutschen Grenze. Das Gelände zeigt eine Mischung aus dichten Wäldern, aufragenden Felsen und offenen Grünflächen, die sich durch die Region ziehen.
Der Park wurde 2016 gegründet und schützt eine Region, deren geologische Formationen vor 245 Millionen Jahren entstanden, als die Region unter einem alten Meer lag. Diese ancient marine environment prägte die Sandsteinschichten, die heute das Landschaftsbild definieren.
Der Park beherbergt traditionelle Obstgärten in zwölf Gemeinden, die hunderte regionale Obstsorten bewahren und zeigen, wie Menschen hier seit Generationen mit der Landschaft leben.
Das Mullerthal-Wandernetzwerk bietet 112 Kilometer an Routen mit drei Hauptwegen durch Wälder und Felsformationen, die für unterschiedliche Fitnessstufen geeignet sind. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabil ist und die Wege trocken sind.
Das Gebiet erhielt 2022 den UNESCO-Geopark-Status und wird weltweit als Klassenzimmer für Geologie und Klimawandelbildung anerkannt. Schulen und Forscher nutzen diese natürliche Ausstellung regelmäßig, um komplexe geologische Prozesse anhand echter Felsformationen zu unterrichten.
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