Ghetto Riga, Holocaust-Gedenkstätte in Maskavas Forštate, Lettland.
Das Riga-Ghetto ist ein Holocaust-Gedenkort in Maskavas Forštate, einem Stadtteil von Riga, das in renovierten Lagerhäusern aus dem 19. Jahrhundert untergebracht ist. Die Ausstellung dokumentiert das Schicksal von etwa 95.000 Juden und bewahrt Überreste des historischen jüdischen Viertels.
Die Nazi-Behörden errichteten das Ghetto im Oktober 1941 und zwangen etwa 30.000 Juden in einen eng begrenzten Bereich, umgeben von Stacheldrahtzäunen. In den folgenden Jahren wurden Tausende deportiert oder in Kriegszeiten ermordet.
Das Museum zeigt, wie Juden in Riga vor dem Krieg lebten und ihre Gemeinde das kulturelle und wirtschaftliche Leben der Stadt prägte. Die Ausstellungen vermitteln einen Eindruck von Traditionen, Handwerk und der Bedeutung jüdischer Bewohner für Rigas Entwicklung.
Der Ort befindet sich in der Nähe des Zentralmarkts und ist zu Fuß erreichbar; planen Sie Zeit für die Ausstellungen ein und bringen Sie bequeme Schuhe mit. Das Gebäude behält seine historische Architektur, daher können einige Bereiche enge oder unebene Böden haben.
Der Boden des Gedenkorts enthält Steine aus den ursprünglichen Straßen des Ghettos, die einen direkten Bezug zur historischen jüdischen Gemeinde Rigas bewahren. Diese Materialien stammen aus den Straßen, auf denen die Bewohner lebten, und geben dem Ort eine tastbare Verbindung zur Vergangenheit.
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