Vanšu-Brücke, Schrägseilbrücke in Riga, Lettland
Die Vanšu-Brücke ist eine Schrägseilbrücke aus Stahl, die sich über 625 Meter über den Fluss Daugava spannt und von hohen Pylonen auf beiden Seiten gestützt wird. Die Fahrbahn ist 28 Meter breit und verbindet das Zentrum Rigas mit dem Stadtteil auf der anderen Flussseite.
Das Bauwerk wurde in der Sowjetzeit errichtet und 1981 eröffnet, ursprünglich unter dem Namen einer zentralen Straße Rigas. Der Entwurf entstand in einer Zeit, als sowjetische Infrastruktur die Stadt modernisieren sollte.
Die Brücke trägt einen Namen, der vom lettischen Wort für Schiffstaue stammt und die maritime Tradition dieser Hafenstadt widerspiegelt. Besucher sehen diese Verbindung zur Seefahrtsgeschichte in der Gestaltung und den Details des Bauwerks.
Die Brücke ist täglich für Fahrzeuge und Fußgänger offen und bietet gute Sicht auf den Fluss und die Umgebung. Während der Stoßzeiten kann es voll werden, daher ist es angenehmer, sie in ruhigeren Tageszeiten zu überqueren.
Die Brücke wurde mit Schutzvorrichtungen an ihren Seilen ausgestattet, nachdem es mehrmals unbefugte Kletterversuche gegeben hatte. Diese Maßnahmen zeigen die praktischen Lösungen, die Betreiber finden müssen, um solche Bauwerke sicher zu halten.
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