Kyrene, Antike griechische Kolonie und archäologische Stätte in Shahat, Libyen
Cyrene ist eine antike griechische Kolonie und archäologische Stätte in Shahat, Libyen, die sich über ein Plateau mit Blick auf das Mittelmeer erstreckt. Die Anlage umfasst Überreste von Wohnvierteln, öffentlichen Plätzen, Wasserversorgungssystemen und monumentalen Bauten, die in verschiedenen Epochen errichtet wurden.
Griechische Siedler aus Thera gründeten die Kolonie im 7. Jahrhundert v. Chr., nachdem ein Orakel ihnen riet, nach Nordafrika zu ziehen. Die Stadt wuchs unter ptolemäischer Herrschaft und wurde später eine römische Provinzhauptstadt, bis Erdbeben und arabische Eroberungen sie schwächten.
Der Name leitet sich von einer Nymphe aus der griechischen Mythologie ab, deren Geschichte noch heute in den Ruinen nachhallt. Besucher sehen überall Inschriften in griechischer Sprache, die von einer Gemeinschaft erzählen, die über Jahrhunderte ihre Traditionen pflegte und Theater sowie Heiligtümer nutzte.
Das Gelände ist weitläufig und erfordert mehrere Stunden zu Fuß, daher sollten Besucher früh am Tag kommen und bequeme Schuhe tragen. Wege zwischen den Ruinen sind nicht immer befestigt, weshalb man auf unebenem Untergrund mit Vorsicht gehen sollte.
Die Nekropole enthält Hunderte von in den Fels gehauenen Gräbern, von denen viele noch gut erhaltene Wandmalereien und Reliefs zeigen. Einige Gräber haben Vorräume mit Steinbänken, auf denen trauernde Familien Totenmahle abhielten.
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